KI-Bildgenerator für Pitch Decks: Folien, bei denen dir nicht peinlich wird

Ein KI-Bildgenerator macht dein Deck hübsch, nicht logisch. Was du damit erzeugen solltest, woher echte Charts kommen und warum Text immer oben drauf liegt.
Ein KI-Bildgenerator liefert beim Design ab und versagt bei der Argumentation. Dein Deck kann bis heute Abend richtig gut aussehen. Wenn die Logik dahinter wackelt, macht ein schönes Layout die Schwachstelle nur sichtbarer.
Was die Generierung wirklich übernimmt
Hintergrundbilder hinter deinem Text.
Produktfotos: dein Produkt eingebettet in eine Szene, die auf einem echten Foto davon aufbaut.
Metapher-Illustrationen für Abschnittswechsel.
Ein einheitlicher visueller Stil, gleiche Farbpalette und Stimmung auf jeder Folie.
Saisonale oder branchenspezifische Varianten eines einzigen Decks. [IMAGE_1]
Was ein KI-Bildgenerator nicht kann
Struktur. Die Reihenfolge deiner Argumentation, der Sprung von Problem zu Lösung, das bleibt deine Aufgabe.
Zahlen und Diagramme. Ein Modell malt ein Chart, das plausibel aussieht, aber falsch ist. Präsentieren musst du es trotzdem selbst.
Text, der ins Bild eingebrannt ist. Buchstaben in generierten Bildern verzerren und verschmieren auf unvorhersehbare Weise.
Interface-Screenshots. Nimm nur echte Bildschirmaufnahmen. Eine generierte Oberfläche führt dein Publikum in die Irre.
So setzt du es zusammen
Fang mit Text und Struktur an: Was steht auf welcher Folie, in welcher Reihenfolge.
Lege als Nächstes eine Palette fest, zwei oder drei Farben, die in jedem Prompt wiederkehren.
Generiere dann Hintergründe und Illustrationen in einem Rutsch, mit derselben Beschreibung für Licht und Stil.
Setze zum Schluss alles in deinem Präsentationstool zusammen, wo Text, Zahlen und Diagramme über dem Bild liegen.
Diese Reihenfolge spart auch Zeit. Änderst du den Text später, musst du die Bilder nicht neu generieren.
Fehler, die du in deinem Deck vermeiden solltest
Stilbruch: eine Folie fotorealistisch, die nächste wie eine Zeichnung. Das Publikum liest das als Schlamperei.
Ein Bild auf jeder einzigen Folie. Lass die Hälfte frei. Leerer Raum funktioniert genauso gut wie eine Illustration.
Illustrationen ohne Mehrwert. Wenn man eine entfernen könnte, ohne dass sich der Sinn ändert, ist sie Füllmaterial.
Fremde Logos, die sich das Modell einfach ausdenkt. Dazu gibt es einen eigenen Beitrag.
Eine feste Regel, wie viele Folien ein Bild tragen sollten, habe ich nicht. Ich peile ungefähr die Hälfte an, aber das ist eher Gewohnheit als Formel.
FAQ
Kann man ein komplettes Deck mit KI bauen? Die Optik, ja. Struktur und Zahlen, nein. Ein Modell zeichnet Daten, die richtig aussehen, es aber nicht sind, und du musst am Ende dafür geradestehen.
Wie bleibt der Folienstil einheitlich? Halte den Teil deines Prompts zu Palette und Licht fest und generiere alle Hintergründe in einem Durchgang.
Woher kommen echte Diagramme? Aus deinem Präsentationstool, gebaut aus echten Zahlen. Ein generiertes Chart ist ein Bild, das einem Diagramm ähnelt, mit erfundenen Werten darin.
Braucht jede Folie ein Bild? Nein. Leerer Raum funktioniert gut, und eine Füll-Illustration lenkt nur von deiner eigentlichen Aussage ab.
Quellen
- Flami: KI-Tools für Content Creation
- Flami: Fremde Logos in KI-Bildern
- Flami: Bilder für Blogartikel
Über den Autor
Tobias Keller
Content-Lead bei Flami